Vorteile einer Kastration

  • Kastrierte Katzen und vor allem Kater streunen deutlich weniger; damit sinkt die Gefahr von Unfällen.
  • Kastrierte Katzen sind vor Gebärmutter-/Eierstocktumoren geschützt.
  • Kastrierte Kater sind weniger häufig in Revierkämpfe verwickelt. Damit werden sowohl Verletzungen vermieden als auch die Übertragung von Infektionskrankheiten reduziert. Somit steigt auch die Lebenserwartung kastrierter Katzen.
  • Markierungsverhalten wird unterbunden.
  • Weniger Katzen bedeuten für die Natur auch weniger Pirsch auf Vögel, größere Insekten, Amphibien, Reptili- en und Kleinsäuger.

Das häufig geäußerte Argument, Kinder sollten einmal eine Tiergeburt miterleben können, ist kein guter Grund, um einen Wurf zuzulassen! Im Gegensatz dazu können Sie Ihren Kindern wichtige Grundsätze für einen verant-wortungsvollen Umgang mit anderen Lebewesen vermitteln, indem Sie dafür sorgen, dass weiteres Tierleid durch eine unkontrollierte Fortpflanzung vermieden wird.

Wer kastriert?

Jede Tierarztpraxis führt Katzenkastrationen durch. Gleichzeitig kann dort auch der Mikrochip zur Kennzeichnung implantiert werden. Sowohl die Kastration als auch die Einsetzung des Mikrochips sind Routineeingriffe, welche die Katzen schnell wieder vergessen haben.

WICHTIG: Durch das Einsetzen des Mikrochips sind die Tiere nicht automatisch registriert. Hier ist der Halter gefragt. Kostenlose Registrierungen sind bei den Heimtierregistern TASSO (www.tasso.net) oder FINDEFIX (www.findefix.com) möglich.

Wann kastrieren?

Um eine Vermehrung zu verhindern, müssen weibliche und männliche Katzen ab dem 5. Monat kastriert werden.

(Foto: Katzenhilfe Bocholt e.V.)